
Pucken ist eine der ältesten und gleichzeitig liebevollsten Methoden, ein Neugeborenes zu beruhigen und ihm Geborgenheit zu schenken. Wenn du ein fest eingewickeltes Baby siehst, das entspannt schläft, dann weißt du: Dieses kleine Wesen fühlt sich rundum wohl.
Was ist Pucken?
Beim Pucken wird das Baby eng in ein Tuch oder eine Puckdecke eingewickelt, sodass die Ärmchen seitlich am Körper liegen und der Körper sanft, aber fest umhüllt ist. Diese enge Umwicklung ist für Neugeborene kein Einengen – ganz im Gegenteil: Sie erinnert sie an die vertraute Enge im Mutterleib und gibt ihnen ein tiefes Gefühl von Sicherheit.

Warum fühlen sich Babys beim Pucken so wohl?
Neugeborene kennen nur eine Welt: die enge, warme, vertraute Umgebung des Mutterleibs. Neun Monate lang waren sie geborgen umhüllt, haben jede Bewegung der Mutter gespürt und sich in dieser sicheren Hülle entwickelt. Mit der Geburt tritt das Baby in eine völlig neue, offene Welt ein – mit vielen Eindrücken, Geräuschen und ungewohnten Bewegungen.
Genau hier setzt das Pucken an: Die enge Umwicklung imitiert das Gefühl des Mutterleibs. Das gibt dem Baby:
- Geborgenheit und Ruhe – der Körper ist sanft gehalten, unkontrollierte Zuckungen (der sogenannte Moro-Reflex) werden gedämpft.
- Wärme und Körpernähe – die Puckdecke wärmt gleichmäßig und gibt dem Baby das Gefühl, gehalten zu werden.
- Einen ruhigeren Schlaf – gepuckte Babys schlafen oft tiefer und länger, weil sie weniger durch eigene Bewegungen aufwachen.
Pucken beim Babyshooting – entspannte Momente im Bild
Beim Babyshooting in meinem Düsseldorfer Studio nutze ich das Pucken ganz bewusst. Ein gepucktes Baby ist entspannt, ruhig und tief in sich versunken – perfekte Voraussetzungen für die zartesten Aufnahmen der ersten Lebenswochen. Die kleinen Fältchen, die winzigen Wangen, der friedliche Ausdruck eines schlafenden Neugeborenen: All das zeigt sich am schönsten, wenn das Baby sich vollkommen geborgen fühlt.
Die Bilder aus den Shootings zeigen genau diese Momente: Ein fest eingewickeltes Baby, das in seiner Welt aus Wärme und Geborgenheit versinkt. Diese Aufnahmen sind nicht gestellt – sie entstehen, weil das Baby sich wirklich wohl fühlt.

Wann und wie lange wird gepuckt?
Pucken ist besonders in den ersten Lebenswochen – der sogenannten „vierten Trimester“ – sinnvoll. Meist zwischen der zweiten und zwölften Lebenswoche, solange das Baby noch stark auf den Moro-Reflex reagiert. Ab dem Zeitpunkt, wenn das Baby beginnt, sich aktiv zu drehen, sollte das Pucken in Absprache mit dem Kinderarzt beendet werden.
Wichtig: Beim Pucken sollten die Hüften immer ausreichend Bewegungsfreiheit haben, damit sich die Hüftgelenke gesund entwickeln können. Eine gute Pucktechnik achtet genau darauf.
Möchtest du die zarten ersten Wochen mit deinem gepuckten Baby in zeitlosen Fotos festhalten? Ich freue mich auf deine Anfrage! Weitere Eindrücke meiner Arbeit findest du in meiner Galerie. Die Preise für ein Babyshooting in Düsseldorf findest du in meiner Preisübersicht.
A. Ola Karlowski
Babyfotografie Düsseldorf
Görresstraße 18
40597 Düsseldorf
Tel.: 0157 – 825 98 701
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